Presse

"Vocal music was a major strength in the rest of the weekend's programming, what with baritone Andrè Schuen's auspicious U.S. debut in Mahler's "Songs of a Wayfarer" in Friday night's Aspen Chamber Orchestra concert in the tent. He followed that up in a Saturday night recital focused on Schubert's "Schwanengesang" by forging a memorable partnership with pianist Andreas Haefliger. Schuen graced both performances with a calm stage presence and a lyric sound with warmth and charm. His top range extends with ease, evoking a sense of simplicity and directness. His velvety tone expresses the words' meaning clearly."
AspenTimes, "Aspen Music Festival review: Big weekend for voices and two world premieres", Harvey Steinmann, 01.08.2017 – Aspen, Schwanengesang+Lieder eines fahrende Gesellen

„Adès began the week taking part in the ongoing program, "Schubert's Summer Journey," accompanying Andrè Schuen, who was making his lapel-grabbing United States debut singing Schubert lieder. Both were in full command of the material; Schuen capturing all the passion and perils of love — and mortality. Adès was by turns unintrusive and assertive, keeping the spotlight on the charismatic baritone."
The ARTery, "The Boston Symphony And Thomas Adès Bask In Their Artistic Partnership In The Berkshires", Ed Siegel, 23.07.2017 – Tanglewood, Schubert-Lieder

„Highlight des Abends war es aber, das ehemalige Ensemblemitglied der Grazer Oper, Andrè Schuen zu erleben: Mit seinem Bariton spann er gülden schimmernde Fäden und herrliche Bögen; unabhängig davon, ob Piano oder Forte, Höhe oder Tiefe, die traumwandlerische Sicherheit mit der er seine Stimme führte, war beeindruckend."
bachtrack, „Auf zu unbekannten Ufern: Heinrich von Herzogensbergs Columbus in Graz", Isabella Steppan, 31.05.2017

„Mit seiner warmen und dunkel-timbrierten Stimme, die wunderbare Legatobögen zu spannen versteht, ist Andrè Schuen ein idealer Interpret für Schumann. [...] ohne jegliche Übertreibung, Konsonantenüberspitzung und ohne Manieriertheit interpretiert der junge Sänger die Texte stets plastisch und verständlich. Es ist mit Bewunderung zu registrieren, wie es ihm gelingt, eine latent vorhandene leichte Lautbildungsstörung der Zischlaute in eine expressive Textgestaltung umzuwandeln - man hört ihm stets gespannt, ja geradezu gebannt zu. So soll Liedgestaltung sein [...]"
Der Opernfreund, „Ein junges, ideales Liedduo", Hermann Becke, 21. 4. 2017 - Graz, Liederabend

„[...]le très élégant Andrè Schuen, jeune Comte comme on les aime, disperse un trésor de séductions vocales que ne vient pas ternir la trachéite annoncée;"
Diapason, "Les Noces du duo Caurier-Leiser à Angers Nantes Opéra", Benoit Fauchet, 10.03.2017 – Nantes, Figaro/Conte

„Le contraste est frappant avec le magnifique Marcello d'Andrè Schuen, qui est très investi dans son personnage et fait montre d'une voix bien timbrée et homogène sur toute la tessiture."
ConcertoNet.com, "Sobre et efficace", Claudio Poloni, 21.12.2016 - Genève, La Bohème

Uraufführung Hamlet (17.9.2016), Anno Schreier/Thomas Jonigk - Theater an der Wien

"Als ihr Sohn Hamlet agiert Andrè Schuen an der Schwelle zwischen psychotischen Irrungen und Klarsicht und schöpft sängerisch viril aus dem Vollen."
Neue Zürcher Zeitung, "Etwas ist schief in diesem Staat", Daniel Ender, 22.9.2916

"Andrè Schuen ringt als Hamlet auf bildschöne Weise mit den dunklen Mächten seines Gemüts[.]"
Der Standard, "Eine schrecklich depperte Familie", Stefan Ender, 16.9.2016

Antrittskonzert als Junger Wilder am Konzerthaus Dortmund
"AIs Opernsänger ist Andrè Schuen auf dem Sprung zu einer Weltkarriere. Am Donnerstag stellte sich der neue 'Junge Wilde' des Konzerthauses bei seinem ersten Auftritt in Dortmund ... als exzellenter Liedsänger dar.... In der kleinen Form 'Lied' scheint der Bariton aus Südtirol einen Ausgleich für seine dramatischen Partien wie Don Giovanni gefunden zu haben. Sehr lyrisch und mit einem großen Schuss Schwermütigkeit sang er die Lieder von Beethoven. Und man hörte besonders gut, was für ein ausnehmend schönes und angenehmes Timbre diese Stimme hat, wie farbenreich Schuen gestaltet und wie textverständlich er singt."
Ruhr Nachrichten, "Andrè Schuen im Konzerthaus", J. G., 14.05.2016

Mozarteumorchester, Ltg. Trevor Pinnock - Mahler, Lieder eines fahrenden Gesellen
„'War alles, alles wieder gut' heißt es gegen Ende von ‚Die zwei blauen Augen' aus Mahlers ‚Liedern eines fahrenden Gesellen', und da klettert die Stimme in höchste, lichte Lagen hinauf. Dieses Register hat Andrè Schuen so drauf, dass man an den jungen Thomas Hampson denken muss.

Gleich drauf freilich der Absturz in eine Bodenlosigkeit, die Schubert quasi weiterführt: ‚Und Welt und Traum!' Diese tiefen Töne singt Andrè Schuen mit der ihm eigenen präzisen Intonation, und doch bleibt die Stimmfärbung geheimnisvoll, indifferent – eben jenes Uneingelöste, das eine treffgenaue Interpretation der ‚Lieder eines fahrenden Gesellen' ausmacht."
DrehPunktKultur, „Und Welt und Traum!", Reinhard Kriechbaum, 19.02.2016

„Im Michel sang Andrè Schuen den herrlichen Vers mit dem so weichen Kern seines edlen, legatosatten und warm gerundeten Baritons, als sei er ein musikalischer Missionar. Hatte am selben Ort Thomas Quasthoff anno 2009 mit seiner Lesart der Titelpartie – noch kurz vor seinem Karriereende als Sänger – das Oratorium in eine dramatisch durchpulste imaginäre Oper verwandelt, verlegten Schoener und Schuen ihren Mendelssohn nun in die Sphären eines intimen Epos der spirituellen Seelenschau."
Die Welt, „Vokale Wunder musikalischer Missionare Auftakt der Bach-Wochen mit dem "Elias" von Felix Mendelssohn im Michel", Peter Krause, 03.11.2015

"Sein Bariton beeindruckt durch Fülle, ein dunkles Timbre und ausgeprägte Expansionsfähigkeit, und er scheut sich nicht, vokal «zuzupacken». Doch undifferenziert geht er trotzdem nicht vor: Schattierungen und dynamische Facetten kommen zu ihrem Recht. Bemerkenswert die Diktion des Sängers: Man versteht jedes Wort. Aus all dem resultiert ein Gesamtduktus, der von Wohllaut und expressiver Lebendigkeit geprägt ist – Daniel Heide verstärkt diesen Eindruck mit seinem brillanten Spiel."
NZZ, "Ein bemerkenswerter junger Liedinterpret", Th. B., 14.08.2015

„Eine glückliche Wahl waren die beiden jungen Gesangssolisten. [...] Bariton Andrè Schuen erfüllte seine Aufgabe mit schlankem Timbre markant und präzise."

Volker Fries, Der schnelle Herr Sarasate. Philharmonie: Das WDR Sinfonieorchester mit Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem". In: Kölnische Rundschau, 04.10.2014.

„Monologe der Verzweiflung und der Hoffnung erkennt Andrè Schuen in Ihnen, er durchlebt sie mit wahrer Emphase und stößt sie zu den martialischen Akkorden des Klaviers geradezu aus sich heraus.”

Hans-Jürgen Thiers, „Sternstunde der Musik" Lyrischer Salon auf Schloss Ettersburg, in: Thüringische Landeszeitung, 11.05.2013.

„[...] dass auch im Folgekonzert [...] Andrè Schuen mit seiner äußerst kultivierten Baritonstimme Begeisterungswellen erregt, zeigt schlicht, dass der Liedersommer für immer in den Annalen des Außergewöhnlichen eingeht.Andrè Schuen hingegen zeigt bei Schumanns „Liederkreis und ausgewählte Lieder" eine blendende Artikulation bei enormer Ausstrahlung, die er verinnerlicht auslegt. Er wirkt gelassen, ist vielleicht zu diskret, aber dann bricht er bei Wolfs drei „Harfenspieler" plötzlich in eine Dramatik aus, die sich in den „Sechs Monologe(n) aus dem „Jedermann" von Frank Martin vom Spirituellen bis ins Martialische steigert und zwar mit einer stupenden, nie forcierenden Stimme. Das ist Weltklasse!”

„Wie ein aufgetragener Gruß" Dolomiten – Zeitung, cfp, 09.07.2013

Verdi: Falstaff – Premiere in Graz: 19.01.2013 – Debüt als Ford

„Allen voran Andrè Schuen als Ford, der in der Premiere - wohl auch durch eine eben erst überstandene Erkrankung – recht blass geblieben war. Nun trumpft er mit seinem dunklen Bariton eindrucksvoll auf und hat auch deutlich an darstellerischem Gewicht gewonnen.”

”„Großartige Steigerung der Ensembleleistung seit der Premiere", www.deropernfreund.de, Hermann Becke, 15.02.2013 – Falstaff, Oper Graz

„Andrè Schuen wertet den Ford mit kraftvoll-intensivem Bariton zum echten Gegenspieler auf.”

„Dicker Ritter im Niemandsland", Kronen-Zeitung, Martin Gasser, 21.01.2013 – Falstaff, Oper Graz

„Sehr gut auch Andrè Schuen, der seinem Ford fast dämonische Züge verlieh, was zwar seltsam, aber immerhin interessant war.”

„Grazer Oper zeigt „Falstaff" als farbenprächtigen Spaß ohne Tiefgang", APA, Karin Zehetleitner, 20.01.2013 – Falstaff, Oper Graz

„Sein Gegenspieler Ford ist bei Andrè Schuen schauspielerisch und stimmlich gut aufgehoben: Der schöne lyrische Bariton des Südtirolers spricht in allen Lagen ebenmäßig an, auch die bei Verdi oft heiklen Töne im passaggio meistert er tadellos und bewältigt ohne hörbare Anstrengung technisch sicher den gefürchteten Schluss seines Eifersuchtsmonologes.”

„Vinum et circenses", www.gundl.at, Wolfgang Würdinger, 19.01.2013 – Falstaff, Oper Graz

„Andrè Schuen hat ein Prachtmaterial – allerdings fehlt ihm mit seinen 28 Jahre ganz einfach noch das stimmliche und darstellerische Gewicht für den Ford. Aber er wird Erfahrung sammeln und sich hoffentlich weiter so positiv entwickeln, wie dies seit der vorigen Saison zu beobachten ist.”

„Grelles Zirkusspektakel mit gutem Sängerensemble", www.deropernfreund.de, Hermann Becke, 19.01.2013 – Falstaff, Oper Graz

„Als Ford setzt Andrè Schuen einen hellen, kräftigen Bariton und wütendes Gehabe – ideal für den vermeintlich gehörnten Ehemann – ein, für den Verdi die letzte große Eifersuchtsarie geschrieben hat. Dass er für die Rolle zu jung wirkt,ist auch nur eine Frage der Zeit.”

„Circensisches aus Windsor", www.der-neue-merker.eu, Peter Skorepa, 19.01.2013 – Falstaff, Oper Graz

„Bariton André Schuen beeindruckt als Bassist mit vollem Wohlklang und geschmeidigen Koloraturen. Zu den Glanznummern gehören der Dialog zwischen Schuen und einem neunköpfigen Sopran-Choral [...]”

„Mitreißend und geistvoll, Heilbronn Schütz-Chor, WKO und Solisten mit Bachs Weihnachtsoratorium in der Philharmonie", Heilbronner Stimme, Monika Köhler, 27.12.2012, Württembergisches Kammerorchester, Ltg. Michael Böttcher, Heilbronn, Württembergische Kammerphilharmonie.

Donizetti: Elisir d'amore – Premiere in Graz: 17. November 2012 – Debüt als Belcore

„Andrè Schuen trumpft als Belcore mit einem einnehmenden, unwiderstehlichen Prachtbariton auf. "

„Drogen und Razzia im Schaumbad", Kleine Zeitung, Ernst Naredi-Rainer, 19.11.2012 – L´elisir d´amore, Oper Graz

„Das männliche Trio komplettierte der 28-jährige Andrè Schuen – ein ladinischer Südtiroler mit begnadetem, dunkel timbriertem (Bass)Bariton, der (nach dem Jeletzki in Pique Dame) in seiner zweiten großen Rolle in Graz neuerlich für begeistertem Beifall sorgte. Mit seiner kernigen, in allen Lagen ausgezeichnet sitzenden Stimme war er ein prächtiger Belcore, der mit gehöriger Selbstverleugnung eine überzeugende Figur auf die Bühne stellte. Auch ihm kann man zweifellos eine schöne Karriere prophezeien.”

„L´Elisir d´Amore – in grell buntem Badeort", www.deropernfreund.de, Hermann Becke, 19.11.2012 – L´elisir d´amore, Oper Graz

„Andrè Schuen spielt den Frauenflüsterer Belcore mit dem großen Bariton, der, kaum mit der Vespa angedüst, unter der Brause seinen wirklich sehenswert gestylten Körper zeigt. [...]

„Mit Vespa und Laptop nach Bibione", www.der-neue-merker.eu, Peter Skorepa, 18.11.2012 – L´elisir d´amore, Oper Graz

„So erscheint der Aufreißer Belcore (Andrè Schuen singt ihn prächtig und stimmgewaltig) wie ein Gockel in schicker Matrosenuniform auf seiner Vespa, geht gleich einmal duschen und buhlt ungeniert um Adina, [...]”

„Liebe und Klamauk", Kurier, Helmut Christian Mayer, 18.11.2012 – L´elisir d´amore, Oper Graz

„[...] den testosterongetriebenen Belcore abserviert; ihn verkörpert der junge Südtiroler Andrè Schuen mit vielversprechendem Bassbariton, großer Spielfreude und augenzwinkerndem Bella-Italia-Klischee”

„Mediterranes Wimmelbild mit Liebestrank", www.derStandard.at, Beate Frakele, 18.11.2012 – L´elisir d´amore, Oper Graz