• Andrè Schuen profitiert für die Rolle des Wolfram von Eschenbach hörbar durch seine intensive Beschäftigung mit dem Lied im Konzertsaal und auf Tonträgern. Wie seine prominenten Vorgänger Dietrich Fischer-Dieskau oder Eberhard Wächter verfügt Schuen über ein überirdisches Legato, kann innerhalb von Phrasen dynamisch feinzeichnen und unterstreicht so die poetisch-lyrische Grundierung der Figur. Das „Lied an den Abendstern“ begann er am Rücken singend auf goldenem Grund und sonst leerer Bühne, ein singulär verträumtes, einprägsames Bild. Sein charaktervoll, individuell timbrierter, samtiger Bariton mit Kern, der von einem tragfähigen Pianissimo bis zu einem beeindruckend fokussierten höheren Register alles draufhat, ist Weltklasse und aktuell auf dem absoluten Höhepunkt seiner Möglichkeiten.
    Online Merker
    INGOBERT WALTENBERGER, BERLIN / STAATSOPER UNTER DEN LINDEN „TANNHÄUSER“. LUXURIÖSER REPERTOIREABEND, ONLINE MERKER, 01.05.2023
  • In geschmeidigem Parlando agieren die sonst eher selten in der Moderne anzutreffenden Starsänger, die hell schimmernde Sopranistin Julia Kleiter und der sonore, karamellig kantige Bariton Andrè Schuen. Beide haben große Ausstrahlung, ihr Schicksal bewegt, macht mitfühlend.
    Brugs Klassiker
    Manuel Brug, „Immer wieder neue Anfänge: das Amsterdamer Opera Forward Festival mit Trojahn im Zeichen der Eurydice“, in: Brugs Klassiker, 15.03.2022
  • Sein Bassbariton ist gefärbt wie Ebenholz, individuell, kantig konturiert, ohne dabei klobig zu wirken, mit einer gut verankerten Tiefe, die nicht alle Kollegen seiner Generation haben. […] Andrè Schuen gelingt es, auf der Bühne des Prinzregententheaters noch eine weitere Dimension zu eröffnen.
    Süddeutsche Zeitung
    Michael Bastian Weiß, „Die schöne Müllerin" im Prinzregententheater: Aufbrechende Sehnsüchte“, in: Abendzeitung, 26. Januar 2022
  • La façon dont il s'approprie le cycle est tout simplement électrisante de bout en bout.
    Diapason
    Sylvain Fort in: Diapason, Juni 2021 - Auszeichnung mit dem Diapason d'Or
  • Andrè Schuen, the young South Tyrolean baritone, is a rising star of the opera stage, but he has also become a […] favourite with his lieder recitals.
    Sunday Times
    Hugh Canning: Album of the week, Sunday Times, März 2021
  • Schuen als geborener Schubert-Sänger […] gerade diese Euphorie, diese emotionale Aufschäumen zu Beginn schließlich den extremen Bruch hin zur Melancholie, Aussichtslosigkeit und dem Ertrinken im Bach noch bestürzender erscheinen lässt.
    Online Merker
    Ingobert Waltenberger, in: Online Merker, 17.03.2021
  • Schuen – gesegnet mit hervorragendem Stimmmaterial und hohem interpretatorischen Einfühlungsvermögen
    Rondo
    Stephan Schwarz-Peters: Andrè Schuen: Ums nackte Singen“, in: Rondo, Februar 2021
  • Schuen graced both performances with a calm stage presence and a lyric sound with warmth and charm. His top range extends with ease, evoking a sense of simplicity and directness. His velvety tone expresses the words' meaning clearly.
    Harvey Steinmann, “Aspen Music Festival review: Big weekend for voices and two world premieres”, in: AspenTimes, 01.08.2017

Inmitten der Bergwelt Südtirols, im ladinischen Dorf La Val, nahm die musikalische Reise von Bariton Andrè Schuen ihren Anfang. Dreisprachig aufgewachsen (Ladinisch, Italienisch und Deutsch), spiegelt sich diese Vielseitigkeit in einem Repertoire wider, das vom italienischen Belcanto über deutsches Lied bis zu großen Opernpartien reicht. Seine Laufbahn begann er zunächst als Cellist, bevor er sich für ein Gesangsstudium am renommierten Mozarteum Salzburg entschied, wo er von Prof. Horiana Brănișteanu und Prof. Wolfgang Holzmair geprägt wurde. Nach seinem Abschluss war er Ensemblemitglied der Oper Graz – heute ist er auf den bedeutenden Opern-, Konzert- und Liedbühnen weltweit zu Hause.

Als Opernsänger ist Andrè Schuen regelmäßig an renommierten Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro Real Madrid oder der Mailänder Scala zu erleben – ebenso bei den Festivals in Salzburg, Aix-en-Provence und Luzern. In der aktuellen Saison singt er u. a. den Grafen Almaviva in Le nozze di Figaro mit dem Orchester der Wiener Staatsoper auf Japan-Tournee (L.: Bertrand de Billy / R.: Barrie Kosky) sowie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona (L.: Giovanni Antonini / R.: Marta Pazos). Als Donner in Wagners Das Rheingold kehrt er an die Scala di Milano zurück (L.: Alexander Soddy bzw. Simone Young / R.: David McVicar).

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Verdi-Partien: In Berlin ist er als Ford in Falstaff an der Staatsoper Unter den Linden (L.: Giuseppe Mentuccia / R.: Mario Martone) und kurz darauf als Rodrigo in Don Carlo an der Deutschen Oper Berlin (L.: Juraj Valčuha / R.: Marco Arturo Marelli) zu hören.

Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen sein Debüt in der Carnegie Hall mit Brahms’ Deutschem Requiem (Orchestra of St. Luke’s, L.: Bernard Labadie), Auftritte bei den Münchner Opernfestspielen als Wolfram in Tannhäuser (R.: Romeo Castellucci), sein Rollendebüt als Sharpless in Puccinis Madama Butterfly am Royal Opera House London sowie die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni beim Festival d’Aix-en-Provence (L.: Sir Simon Rattle) im Sommer 2025. In Salzburg war er mehrfach zu erleben, zuletzt 2023 als Graf in der Neuproduktion von Nozze di Figaro sowie im Sommer 2025 mit einem Liederabend.

Im Konzertbereich führten ihn Engagements mit Chaussons Poème de l’amour et de la Mer zum Swedish und Finnish Radio Symphony Orchestra, mit Beethovens 9. Sinfonie unter Andris Nelsons zum Boston Symphony Orchestra sowie unter Sir Simon Rattle zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im asiatischen Raum gastiert er mit Vaughan Williams’ Sea Symphony beim Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden – gemeinsam mit dem HK Phil Chorus und dem London Philharmonic Choir.

Eine besondere Leidenschaft gilt dem Liedgesang. Gemeinsam mit seinem langjährigen Klavierpartner Daniel Heide ist Andrè Schuen in dieser Saison u. a. in Mailand, Trient, Turin, Florenz, Madrid, Alicante, Graz, Wien und Berlin (Pierre Boulez Saal) zu erleben. Das Duo gastiert zudem bei der Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems, in der Wigmore Hall London, beim Spring Festival in Tokio sowie bei der Schubertiada Vilabertran, dem Heidelberger Frühling und dem Rheingau Musik Festival. In den USA war Schuen bereits mit Liederabenden in Tanglewood und beim Aspen Music Festival zu Gast.

Im Juli 2025 erschien sein neues Album Mozart bei der Deutschen Grammophon, eingespielt mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Roberto González-Monjas. Als Exklusivkünstler des Labels wurde Andrè Schuen für seine Schubert-Aufnahmen, darunter Die schöne Müllerin, Winterreise und Schwanengesang, vielfach ausgezeichnet.

Inmitten der Bergwelt Südtirols, im ladinischen Dorf La Val, nahm die musikalische Reise von Bariton Andrè Schuen ihren Anfang. Dreisprachig aufgewachsen (Ladinisch, Italienisch und Deutsch), spiegelt sich diese Vielseitigkeit in einem Repertoire wider, das vom italienischen Belcanto über deutsches Lied bis zu großen Opernpartien reicht. Seine Laufbahn begann er zunächst als Cellist, bevor er sich für ein Gesangsstudium am renommierten Mozarteum Salzburg entschied, wo er von Prof. Horiana Brănișteanu und Prof. Wolfgang Holzmair geprägt wurde. Nach seinem Abschluss war er Ensemblemitglied der Oper Graz – heute ist er auf den bedeutenden Opern-, Konzert- und Liedbühnen weltweit zu Hause.

Als Opernsänger ist Andrè Schuen regelmäßig an renommierten Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro Real Madrid oder der Mailänder Scala zu erleben – ebenso bei den Festivals in Salzburg, Aix-en-Provence und Luzern. In der aktuellen Saison singt er u. a. den Grafen Almaviva in Le nozze di Figaro mit dem Orchester der Wiener Staatsoper auf Japan-Tournee (L.: Bertrand de Billy / R.: Barrie Kosky) sowie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona (L.: Giovanni Antonini / R.: Marta Pazos). Als Donner in Wagners Das Rheingold kehrt er an die Scala di Milano zurück (L.: Alexander Soddy bzw. Simone Young / R.: David McVicar).

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Verdi-Partien: In Berlin ist er als Ford in Falstaff an der Staatsoper Unter den Linden (L.: Giuseppe Mentuccia / R.: Mario Martone) und kurz darauf als Rodrigo in Don Carlo an der Deutschen Oper Berlin (L.: Juraj Valčuha / R.: Marco Arturo Marelli) zu hören.

Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen sein Debüt in der Carnegie Hall mit Brahms’ Deutschem Requiem (Orchestra of St. Luke’s, L.: Bernard Labadie), Auftritte bei den Münchner Opernfestspielen als Wolfram in Tannhäuser (R.: Romeo Castellucci), sein Rollendebüt als Sharpless in Puccinis Madama Butterfly am Royal Opera House London sowie die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni beim Festival d’Aix-en-Provence (L.: Sir Simon Rattle) im Sommer 2025. In Salzburg war er mehrfach zu erleben, zuletzt 2023 als Graf in der Neuproduktion von Nozze di Figaro sowie im Sommer 2025 mit einem Liederabend.

Im Konzertbereich führten ihn Engagements mit Chaussons Poème de l’amour et de la Mer zum Swedish und Finnish Radio Symphony Orchestra, mit Beethovens 9. Sinfonie unter Andris Nelsons zum Boston Symphony Orchestra sowie unter Sir Simon Rattle zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im asiatischen Raum gastiert er mit Vaughan Williams’ Sea Symphony beim Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden – gemeinsam mit dem HK Phil Chorus und dem London Philharmonic Choir.

Eine besondere Leidenschaft gilt dem Liedgesang. Gemeinsam mit seinem langjährigen Klavierpartner Daniel Heide ist Andrè Schuen in dieser Saison u. a. in Mailand, Trient, Turin, Florenz, Madrid, Alicante, Graz, Wien und Berlin (Pierre Boulez Saal) zu erleben. Das Duo gastiert zudem bei der Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems, in der Wigmore Hall London, beim Spring Festival in Tokio sowie bei der Schubertiada Vilabertran, dem Heidelberger Frühling und dem Rheingau Musik Festival. In den USA war Schuen bereits mit Liederabenden in Tanglewood und beim Aspen Music Festival zu Gast.

Im Juli 2025 erschien sein neues Album Mozart bei der Deutschen Grammophon, eingespielt mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Roberto González-Monjas. Als Exklusivkünstler des Labels wurde Andrè Schuen für seine Schubert-Aufnahmen, darunter Die schöne Müllerin, Winterreise und Schwanengesang, vielfach ausgezeichnet.

Calendar

11 August 2026

Salzburg, Großes Festspielhaus Salzburg
Wolfgang Amadeus Mozart: Così fan tutte KV 588

www.salzburgfestival.at


13 August 2026

Salzburg, Großes Festspielhaus Salzburg
Wolfgang Amadeus Mozart: Così fan tutte KV 588

www.salzburgfestival.at


17 August 2026

Salzburg, Großes Festspielhaus Salzburg
Wolfgang Amadeus Mozart: Così fan tutte KV 588

www.salzburgfestival.at


20 August 2026

Vilabertran, Canònica de Santa Maria
Johannes Brahms: Die schöne Magelone

www.schubertiada.cat


22 August 2026

Salzburg, Großes Festspielhaus Salzburg
Wolfgang Amadeus Mozart: Così fan tutte KV 588

www.salzburgfestival.at


CD Cover

Franz Schubert

Schwanengesang 

 

Andrè Schuen, Baritone
Daniel Heide, Piano


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CD Cover

Thomas Larcher

Die Nacht der Verlorenen

 

 

Andrè Schuen, Baritone
Finnish Radio Symphony Orchestra

Hannu Lintu

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CD Cover

SCHUBERT
Die schöne Müllerin

 

 

Andrè Schuen, Baritone
Daniel Heide, Piano

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2000px Deutsche Grammophon Logo

 

CD Cover

Franz Liszt

 

Petrarca Sonnets 47, 104, 123 

Andrè Schuen, Baritone
Daniel Heide, Piano


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CD Cover

SCHUBERT
Wanderer

 

SELECTED SONGS

 

Andrè Schuen, Baritone
Daniel Heide, Piano

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CD Cover

BEETHOVEN

 

IRISH & SCOTTISH SONGS
IN QUESTA TOMBA OSCURA
ADELAIDE
AN DIE FERNE GELIEBTE

 

Andrè Schuen, Baritone
Boulanger Trio

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CD Cover

SCHUMANN

WOLF

MARTIN

 

SCHUMANN, LIEDERKREIS OP. 24

SECHS MONOLOGE AUS JEDERMANN

GESÄNGE DES HARFNERS

 

Andrè Schuen, Baritone
Daniel Heide, Piano

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Gallery

Video

Dutch National Opera

Manfred Trojahn – An encounter between Orpheus and Eurydice

Orpheus: Andrè Schuen

Eurydice: Julia Kleiter

Interview Klassik-Akzente

Franz Schuberts "Die schöne Müllerin"

Andrè Schuen & Daniel Heide über die narrative Linie in Schuberts "Die schöne Müllerin"

Tiny Lectures

FRANZ SCHUBERTS "DIE SCHÖNE MÜLLERIN"

Andrè Schuen & Daniel Heide – “Tiny Lectures”: The Importance of Reference Recordings

Tiny Lectures

FRANZ SCHUBERTS "DIE SCHÖNE MÜLLERIN"

Andrè Schuen & Daniel Heide – “Tiny Lectures”: Why the Liederabend audience is special

Mozart, Don Giovanni

Don Giovanni: Wer ist Don Giovanni?

Bariton Andrè Schuen erklärt euch die Titelrolle aus Mozarts Oper „Don Giovanni“.